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Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg

Wir sind Fürstenburg

Ganz unter dem Jahresmotto „Wir sind Fürstenburg“ haben sich die erste, zweite und dritte Klasse klassenübergreifend in den Projekttagen mit dem Thema Milch beschäftigt.

Spaß bei allen Beteiligten. Butterproduktion in der hauseigenen Sennerei
Spaß bei allen Beteiligten. Butterproduktion in der hauseigenen Sennerei

Milch in all ihren Facetten.

In Kleingruppen arbeiteten die Schüler und Schülerinnen an folgenden Themen:

  • Analyse der Milchinhaltsstoffe (Chemie)
  • Arbeitssicherheit in Stall und Stadel (Landtechnik)
  • Bakterienwachstum in der Milch (Mathematik)
  • Die Geschichte der Milchverarbeitung im Alpenraum (Geschichte)
  • Dokumentation der Projekttage: Film und Broschüre
  • Einfluss der Fütterung auf die Milch (Nutztierhaltung)
  • Gestaltung von Materialien zum Erlernen versch. Begriffe in Englisch und Italienisch „Von der Kuh bis zum Verbraucher“ 
  • Herstellung von Butter und Sauermilchtopfen (Milchverarbeitung)
  • Hofkäserei – vom Aufbau bis zum Verkauf (Zu- und Nebenerwerb)
  • Melken (Nutztierhaltung)
  • Milch als Pflanzenschutzmittel
  • Milch und Honig (Imkerei)
  • Milch und Milchprodukte in der Ernährung (Sport)
  • Milchmarkt: global, national, regional (Agrarpolitik, Marketing)
  • Pflanzliche Alternativen zu Milch (Ökologie)
  • Veränderungen der Milch durch thermische Behandlungen (Milchverarbeitung)

Mit diesen Projekttagen wollten alle Beteiligten viele Ziele erreichen. 

Die Schüler und Schülerinnen konnten ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in vielen Bereichen erweitern. Sie stärkten ihre sozialen Kompetenzen, erkannten Herausforderungen und entwickelten dafür kreative Lösungsstrategien. In erster Linie konnten sie aber erkennen und begreifen wie miteinander an ein Thema herangegangen wird und dieses Thema für andere begreifbar gemacht werden kann.

Die Lehrpersonen konnten zeigen, dass fächer- und klassenübergreifendes Unterrichten einen Mehrwert bringt.

Die Durchführung der Projekttage erfolgte nicht nur in der Schule, sondern wurde durch das Einbeziehen schulfremder Akteure (z.B. Hofkäserei Englhorn und Gamsegg, Labor des Sennereiverbandes Südtirol, Sennerei Grins und Burgeis, Redaktion des Vinschgerwinds, Naturalia Meran, usw.) bereichert.

Bei der Präsentation schlüpften die Schüler und Schülerinnen einmal in die Rolle der Lehrperson. Sie präsentierten ihre Ergebnisse am Tag der offenen Tür interessierten Besuchern und im Rahmen der 8. Fürstenburger Milchtage Grundschülern aus Langtaufers, Burgeis und Mals.

An verschiedenen Stationen am Schulgelände erfuhren sie aktiv Neues, Interessantes, Leckeres und eventuell Altbekanntes zu Milch.

Wie ein roter Faden zog sich „Milch“ durch die Fürstenburg.

Einige Rückmeldungen der Grundschüler:

  • Das Experimentieren war spannend. Wir haben Milch in ein Glas geschüttet, etwas Essig dazu gegeben und das Ganze dann durch ein Sieb gegossen. Dabei hat sich das Eiweiß von der Milch getrennt und sind als weiße Klümpchen am Glas und im Sieb hängen geblieben.
  • Mich hat fasziniert, dass man aus Mandeln Milch herstellen kann.
  • Dass aus Rahm Butter wird, wusste ich. Es war toll, dass jeder Schüler in einem Glas selbst Butter herstellen durfte.
  • Die Station „Honig“ war sehr interessant und das Honigschlecken super.
  • Die Sessel im Chemieraum waren sehr gemütlich. Die rasche Vermehrung der Bakterien hat mich fasziniert.
  • An einem Stand haben wir verschiedene Milchsorten probiert. Die UHT- Milch hat mir am besten geschmeckt.
  • Im Fitnessraum habe ich mich beim Melken gut angestellt. Zum Glück habe ich zuhause schon Kühe gemolken.

Die überwiegende Mehrheit der Schüler und Schülerinnen der Fürstenburg bewerteten die Projekttage als abwechslungsreich, als sinnvoll genutzte Zeit, als Möglichkeit das eigene Wissen zu erweitern und empfanden das Arbeiten in Kleingruppen angenehm.