Ein neuer Rastplatz für Laatsch
Aus einer verwachsenen Fläche wird ein Ort zum Verweilen, Entdecken und Geschichte erleben.
Ein Platz zum Ausruhen, die Aussicht genießen und nebenbei etwas über die Geschichte der eigenen Heimat erfahren. Genau das wollten unsere Schüler Andreas Hofer und Michael Moosmair mit ihrem Maturaprojekt erreichen.
Direkt bei der historischen St.-Cäsarius-Kirche in Laatsch entstand aus einer bisher wenig genutzten und verwachsenen Fläche ein neuer Rastplatz für Einheimische, Wanderer und Radfahrer.
Von der ersten Idee über die Planung am Computer bis zur praktischen Umsetzung nahmen die beiden das Projekt selbst in die Hand. Gemeinsam mit fleißigen Helfern wurde das Gelände vorbereitet, gestaltet und mit einer Sitzgelegenheit, einem Fahrradständer und vier Informationstafeln ausgestattet.
Die Tafeln erzählen Spannendes über die St.-Cäsarius-Kirche, die Calvenschlacht, die römische Besiedlung und die Waale im Vinschgau. So verbindet der neue Rastplatz Erholung mit einem Stück Heimatgeschichte.
Natürlich gab es auch Herausforderungen: wenig Platz, aufwendige Arbeiten und die Frage, wie sich moderne Gestaltung in die historische Umgebung einfügen lässt. Doch mit guter Planung, handwerklichem Geschick und Teamarbeit entstand ein Ort, der sich sehen lassen kann.
Ein gemeinsames Maturaprojekt, das bleibt – und zeigt, wie junge Menschen mit ihren Ideen etwas für die eigene Heimat bewegen können.
An der Fürstenburg bedeutet Lernen eben auch: anpacken, Verantwortung übernehmen und etwas schaffen, das über die Schulzeit hinaus Bestand hat.
